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Die Nachfrage im Bereich der Lokalisierung von Audio- und Videoinhalten steigt. Das gilt sowohl für das Volumen als auch die Vielfalt des Angebotes: Promotion- und Unternehmensfilme, Online-Demos, Audioguides, Flash-Animationen, DVDs, Dokumentarfilme, Präsentationen, Tutorials, Webinare, eLearning-Kurse etc.
Bekanntermaßen sorgen Multimedia-Inhalte in der technischen Kommunikation und im Marketing für eine wirksamere Vermittlung der Botschaft. Die Einbindung eines Audio-Elements in eine Website oder einen eLearning-Kurs fesselt die Aufmerksamkeit und hilft, das Bild länger im Gedächtnis des Nutzers zu fixieren.
Besonders das eLearning boomt: Mit Hilfe von eLearning-Kursen, die in der Sprache des Ziellandes lokalisiert sind, bieten die Unternehmen ihren Mitarbeitern eine fokussierte, rasche und flächendeckende Schulung.
interlanguage ist auf dem Markt der Audio&Video-Postproduktion mit der Lokalisierung in die jeweiligen Landessprachen präsent.
Die Übersetzung eines Audio-Produkts erfolgt in zwei Schritten: Die Übersetzung und die Aufzeichnung.
Die Übersetzung muss berücksichtigen, dass der Text laut gelesen wird. Das beeinflusst Faktoren wie Zeichensetzung, Wortwahl, Satzlänge und Sprachregister. Hierbei ist es wichtig, dass der Kunde möglichst viele Informationen über die Zweckbestimmung und die Zielgruppe der Übersetzung angibt. Überdies ist eine Validierung der fertigen Übersetzung durch den Kunden oder seine eigenen Referenten auf den Zielmärkten empfehlenswert: Denn einen bereits aufgezeichneten Text ändern hieße, Zeit und Ressourcen vergeuden.
Bei einem Film muss darüber hinaus auf die Länge der Übersetzung geachtet werden, da der geschriebene oder gesprochene Text auf die Bilder und die Gesamtdauer des Films abgestimmt sein muss. Für eine Übersetzung in Form von Untertiteln gelten zum Beispiel strenge Regeln. Die Botschaft muss verdichtet sein, maximal zwei Zeilen umfassen und innerhalb der Zeitspanne gelesen und verstanden werden, in der sie auf dem Bildschirm verbleibt. Folglich ist eine Überarbeitung des Originaltextes häufig unerlässlich, um ihn weitestgehend zu komprimieren. In dieser Phase werden mit dem Kunden auch die Ausspracheregeln für Abkürzungen, Eigennamen, Zahlen, mathematische Symbole, Datumsangaben etc. abgeklärt.
Auf die Validierung der Übersetzung folgt der nächste Schritt: interlanguage führt ein Casting für die Aufzeichnung durch, d.h. eine Auswahl der Sprecher, die in punkto Muttersprache, Alter, Genre und Stimmton den Kundenanforderungen entsprechen. Nach der Sprecherwahl wird zur eigentlichen Aufzeichnung übergegangen, an die sich Editing, Tonmischung, Mastering und die Auslieferung der Datei in einem mit dem Kunden vereinbarten Format wie .wav, .mp3, .mp4, .aiff o.ä. anschließen.
Im Fall von Videoinhalten wird das Audio integriert, etwaige Grafiken, Bildtitel und andere lokalisierbaren Inhalte werden überarbeitet.
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